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Black and White

© Jackie Nickerson
Projektgruppe BTD
Entwurfsprojekt
Raum: 315
Start: 15. April 2014, 10 Uhr

Lehrende:
Prof. Valeska Schmidt‐Thomsen
Gastprof. Philipp Rupp
Silvia Schüller
Tamotsu Kondo
Dorothée Warning
Veronika Gross

Bekleidung anderer Kulturen ist faszinierend. Die Art und Weise des Umgangs mit Form, Material und Herstellung von Bekleidung in anderen kulturellen Räumen ist Ausgangspunkt vieler modischer Kollektionen. Bekleidung anderer Kulturen ist somit ein Teil unseres kulturellen Bekleidungsarchivs. Sie wird dann zum Teilhaber an einem Prozess von modischem Neu-­‐Entstehen, wenn wir als Designer Zusammenhänge zwischen vermeintlich nicht zusammen hängenden Formen auf zeigen und die Konfrontation mit der Bedeutung von Existentem in seiner Neuinterpretation suchen.

Ziel ist es in zwei Outfits zu entwerfen und umzusetzen, in denen sich die westliche mit einer afrikanischen Kleiderkultur in einer modischen Neuinterpretation verbinden. Dabei soll im Entwurf ein drapiertes Element mit einem konstruierten Element aus dem Sakko/Blazer verknüpft werden. Bei freier Materialwahl sollen Kontraste in der Farbgebung durch das Arbeiten mit schwarz, weiß und Grautönen erzeugt werden.


Contemporary Crafts

Projektgruppe BD 1
Entwurfsprojekt
BA/Diplom Modul 9, Entwerfen 2 | ab 5. Semester
Raum: wird noch bekannt gegeben
Start: 15. April 2014, 10 Uhr
maximal 8 Teilnehmer

Lehrende:
KM Franziska Schreiber
Gastdozent Lars Paschke
Veronika Gross
Silvia Schüller

Projekttage:
Montag, Dienstag 10:00 – 18:00
Voraussichtlicher Zeitraum der Exkursion: 28.04. – 01.05. 2014
Beginn : Dienstag, 15.04. 10:00 Uhr

Kunst, Handwerk, Modedesign …. Eine Kette von Begriffen, die Unbehagen auslöst. Kunst ist kein Modedesign. Modedesign ist kein Handwerk. Handwerk keine Kunst.

Und doch, könnte nicht das Erlernen einer handwerklichen Spezialisierung und deren Weiterentwicklung der Ausweg aus dem kopiergetriebenen Kreislauf der Fast Fashion, ein Ausweg aus der Frustration der Alles-ist-Kunst-Gesellschaft sein? Alles ist Kunst, ein Jeder ist kreativ, schlechte Kunst ist immer noch Kunst und selbst Nicht-Kunst ist Kunst – readymades! Unbehagen!

Wir sprechen jedoch von einer neuen Generation von Handwerk gepaart mit theoretischer Präzision und designpolitischer Haltung, einer Neuerung der Handwerkstechniken und deren Einsatz gekennzeichnet durch Experiment und geschichtlicher Auseinandersetzung. Es ist ein Gegenentwurf zum Design über elektronische Datenverarbeitung – der intuitiven Hölle von Touchscreen und Touchpad, abhängig von menschlichen Kompromissen in Programmiersprache und endloser elektronischer Energielieferung.

Das Projekt wird gefördert durch das Centro Estero Umbria und ermöglicht die Auszeichnung der überzeugendsten Projektarbeit mit einem finanzierten Praktikum in einem der umbrischen Betriebe. Die Projektgruppe wird außerdem durch eine Spende von Kaschmirgarnen und einer vollfinanzierten Studienreise nach Italien während des Semesters unterstützt, die einen Einblick in die Herstellungskette von Kaschmirstrickwaren ermöglichen wird.

Das Projekt legt einen Schwerpunkt auf die Integration von Strick und Stricktechnik im Entwurf. Innerhalb einer integrierten Kurzzeitprojektwoche werden dazu z.B. experimentelle Stricktechniken für dieses Projekt erarbeitet. Ziel neben der Umsetzung von mindestens einem Outfit und Accessoires ist die Erarbeitung eines Entwurfsportfolio.

Das Projekt wird im Austausch mit einer Projektgruppe der Kunsthochschule Weissensee erarbeitet.



Fashion and the Body in Motion
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Projektgruppe BD 2
Entwurfsprojekt
BA/Diplom Modul 9 | ab 5. Semester

Projekttage: Mo & Di, 10–18 Uhr
Raum: siehe Aushang/Projektbörse
Start: Dienstag, 15.April.2014, 10:00 Uhr
KZP Woche integriert

Lehrende:
Prof. Marloes ten Bhomer
KM Jana Patz
Silvia Schüler
Dorothe Warning

Fashion and the Body in Motion

The movements we make are a result of the tasks we perform, but are also closely linked to our identity, our gender, our perception of self, our social status, our mood, our profession, and the time in which we live.

Movement has played a pivotal role in the development of fashion – in its functional details, clothing types and silhouettes. The way fashion is disseminated - through the catwalk, through photography and film, or even through illustration – also has a relationship with movement.

These various modes of dissemination have influenced fashion silhouette and visa versa. Early 20th century (stiff) fashion was shown in magazines in the form of engravings. Later on, the realistic tension between fashion and the body became more easily represented through dynamic fashion illustrations, photography and the catwalk.

Fashion photography and the catwalk are no longer the only modes of communication. The fashion film has in the last 10 years become an extremely important way of showing fashion, especially online. In this project we will look at the interconnected relationship of movement, fashion, garment types/silhouette, materiality and fashion film.

The brief and final outcome of the project:

Design and create one fashion piece, an experimental garment or accessory, that enhances or changes the way you move. The fashion piece you make is produced for the purpose of starring in your short fashion film/video (max 5 min). The garment or accessory is a prop and needs to be produced to the resolution necessary to look good on screen.

Filmeditig, Kamera, Sound, Live Performance, Experiment