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Prof. Grit Seymour |
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Ja, ich trage immer noch Pelz, aber ich hab das mit dem Typ von Peta geklärt.“ (Naomi Campbell) Die Verwendung und das Tragen von echten Pelzen ist eines der luxuriösesten aber auch umstrittensten Themen in der Mode der letzten Jahrzehnte. Seit den 60er Jahren kämpfen Tierschutzorganisationen wie PETA mit spektakulären Aktionen und Kampagnen gegen Jagd und die Verwendung von Nerz, Fuchs, Nutria&Co während namhafte Designer wie Jean-Paul Gaultier, Donna Karan, A.F. Vandevorst oder Alexander McQueen mit ihren Kollektionen der Pelzmode immer wieder zur Renaissance verhelfen. Andere Designer wie Stella McCartney verwenden ausschließlich Kunstpelze. Pelz, ja oder nein? – bleibt für Modedesigner eine Frage deutlicher Positionierung. Aufgabe des Entwurfsprojektes war es, eine eigene Position für oder gegen die Verwendung von Pelz einzunehmen und ein Kollektionskonzept für eine modische Kollektion unter Verwendung von echten oder unechten Fellen zu entwickeln. In Zusammenarbeit und materieller Unterstützung des weltgrößten dänischen Auktionshauses für Pelz „Kopenhagen Fur“ und großen europäischen Herstellern von Kunstpelzen haben die teilnehmenden Studierenden im Wintersemester 209/2010 3 Silhouetten entwickelt. |
Die theoretische Auseinandersetzung wurde unter Anleitung von Melissa Drier, Journalistin u.a. für women’s wear daily tätig, geführt. Für fachgerechte Hilfe zur Fertigung stand die Kürschnerwerkstatt der Firma Fechner Design Berlin zur Verfügung. Die entstandenen Minikollektionen wurden zum Abschluss von den Berliner Fotografen Anita Bresser und Özgur Albayrak inszeniert und fotografiert. Zum Abschluss des Projektes wurden die Arbeiten zunächst vom 5.−7.April in einer Ausstellung im Felleshus der nordischen Botschaften, Rauchstr. 1, 10787 Berlin der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung endete mit einer Finissage, bei der die Kollektion von Johanna Bose als beste Arbeit von einer internationalen Jury aus Journalisten, Vertretern der Kooperationspartner im Projekt (Kopenhagen Fur, Fechner Design) und weiteren Vertretern aus der Mode- und Textilbranche ausgezeichnet wurde. Sie erhielt ein 2-wöchiges Werkstattstipendium bei Kopenhagen Fur. Das Projekt wurde ausserdem auf der Premium Messe während der Berlin Fashion Week im Sommer 2010 gezeigt. |































